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In Vorbereitung

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Cover 2

Was macht eigentlich den Reiz aus, sich ein Aquarium anzuschaffen, dann noch eins und noch eins usw. bis kein geeigneter (und auch ungeeigneter) Platz mehr da ist und das nicht ganz unbeträchtliche Gewicht Statikern Sorgenfalten und graue Haare bereitet. Eine der Ursachen für dieses sonderbare Verhalten liegt sicherlich in der Affinität des Menschen zum Wasser. Schon kleine Kinder sind vom Wasser so fasziniert, dass unbedingt ein Gegenstand da hinein muss. Viele Menschen können stundenlang an Gewässern sitzen und einfach nur entspannen. Unter anderem spielen die Gedanken, was sich denn unter der Oberfläche so abspielt genauso eine Rolle beim Schritt zum Aquarianer, wie die schöne bunte Welt, die in Schauaquarien, Zoofachhandlungen und Fachzeitschriften gezeigt wird. Nun, so was will man eben auch haben. Beim Fachhändler wird ein schönes, neues und meist auch teueres Aquarium gekauft. Unter fachkundiger Anleitung des Verkäufers noch eine Menge nötiges und unnötiges Zubehör, Pflanzen u.ä. dazu beschafft. Inzwischen hat es sich auch herum gesprochen, dass die Fische erst einige Zeit später eingesetzt werden sollten. Genau nach Anleitung erfolgt dann die Einrichtung des Aquariums und fertig ist das Prachtstück. Nun beginnt allerdings der Leidensweg des Neu-Aquarianers. Nach einigen Tagen treiben aus unerfindlichen Gründen die ersten Fische an der Wasseroberfläche. Nach ca. 3 Wochen werden die ersten dunklen Flecke an den Scheiben und Einrichtungsgegenständen entdeckt, aus denen sich in den nächsten Wochen eine exorbitante Algenplage entwickelt. Im Endergebnis hat sich das ehemalige Prunkstück in eine stinkende Kloake verwandelt. An dieser Stelle entscheidet sich der Verbleib des Aquarianers im Hobby. Der größere Teil sucht sich ein neues Hobby, welches leichtere Erfolgserlebnisse verspricht. Der Rest erwirbt auf meist recht mühsame Art und Weise die Erfahrungen, ein so komplexes Gebilde (was ein Aquarium nun einmal ist) zu beherrschen. Hat der jeweilige Aquarianer die chemischen, physikalischen und biologischen Vorgänge und Zusammenhänge, dank eines stetigen Lernprozesses in den Griff bekommen, strebt er neue Ziele an. Er möchte seine Fische nun auch vermehren. Es wird auch öfters der hochtrabende Begriff des Züchtens

Brasilien

Leckere Piranhas aus dem Rio Urubu, einem Zufluss des Amazonas (2000)

verwendet. Ein alter Aquarianerspruch sagt: „Einen gut gehaltenen Fisch kann fast nichts an der Fortpflanzung hindern“. Um seine Fische „gut“ zu halten muss allerdings ein intensives Studium der entsprechenden Fachliteratur erfolgen und es sollten Kontakte zu erfahrenen Aquarianern aufgebaut werden. Mit anderen Worten – Um einzigst die Frage zu klären, wie pflege ich meine Fische möglichst gut, ist ein umfangreicher Zeitaufwand und außerdem eine gewisse  Stressresistenz nötig. Bei dem ganzen Aufwand vermehren sich unsere Fische mit ein bisschen Glück dann auch. Zur Aufzucht unserer Jungfische muss nun ein neues Aquarium angeschafft werden. In dieser Phase zeigt der Betroffene die ersten Symtome der galoppierenden Aquaritys. In der Folge werden noch mehrere Aquarien in jede freie Ecke des Wohnraums, Abstellkammern, Keller, Balkon usw. gestellt. Im weiteren Verlauf der Aquaritys zieht der Infizierte mit Keschern und Behältern los und sucht zwanghaft Kleingewässer auf, um Kleinkrebse daraus zu schöpfen. Er trifft sich dann in Vereinen mit anderen Menschen die ebenfalls von der Aquaritys befallen wurden. In der Endphase der Aquaritys kommt der Betroffene mit sonderbaren grauen Fischen und  glückseeligen Blick von diesen Vereinsveranstaltungen, hockt dann stundenlang vor dem Aquarium mit ebendiesen Fischen, fotografiert dieses dann auch noch und fängt an Texte für irgendwelche Fachzeitschriften oder Internetseiten zu schreiben. Nun ist die Aquaritys chronisch und unheilbar geworden. 

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Vollglasbecken aus den Anfangsjahren (ca. 1975)

Aquarium 29 Oktober 08c
Aquarien

Ein Teil meiner Anlage bis 2008

Aquarienanlage

Bastelarbeiten an meiner neuen Aquarienanlage

Anlage

Ein Jahr später: - Naja, auf der anderen Zimmerseite war da noch Platz für...

Aquarienanlage Dezember 12 a

Die gesamte Aquarienanlage

Aquarien febr04 f

Der andere Teil meiner Anlage bis 2008

Aquarienanlage

Blick auf einen Teil der fertigen Aquarienanlage

035 Aquarium 15 Juli 2012

Das Vorzeigebecken in der Wohnstube, nicht ganz perfekt aber schon ganz gut (Juni 2011).

Pinselalgenbefall im Juli 2012

Aquarium 20 August 2013

Die Pinselalgen sind so halbwegs wieder verschwunden (Dezember 2012)

Naja, die Pinselalgen sind wiedermal da (August 2013)

Danksagung

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei allen die mir mit Rat und Tat in bezug zur Aquaristik geholfen haben und auch bei allen, die mit entsprechender Geduld mein Hobby ertragen haben. Speziell bedanken möchte ich mich bei den aktiven Mitgliedern der Nymphaea Leipzig 1892 e.V. (www.nymphaea-leipzig.de).