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Schwermetalle

Da Bleiwasserleitungen schon fast prähistorisch zu nennen sind, spielt als Schwermetall fast nur noch Kupfer, was durch  Rohrleitungen ins Wasser gelangt, ein Rolle. In ganz seltenen Fällen, bei der Verwendung von Regenwasser, können noch Probleme mit Zink auftreten (mir ist allerdings kein Fall bekannt, wo diese Belastung eingetreten ist). In beiden Fällen sind nicht die Metalle bzw. deren KupferrohrIonen das Problem, sondern die sich im Aquarium bildenden chemischen Verbindungen, welche in der Regel giftig sind. Erste Anzeichen für eine Belastung des Wassers mit Schwermetallen ist das Verschwinden der Schneckenpopulation im Aquarium. Posthornschnecken sind hierbei wesentlich empfindlicher als Turmdeckelschnecken. Auch alle weitere Wirbellose reagieren sehr empfindlich auf Kupferverbindungen. Fische sind da wesentlich toleranter (Kupfer bzw -verbindungen sind oft Bestandteil der verschiedensten Medikamente gegen Fischkrankheiten). Auf längere Zeit sind schädliche Auswirkungen von Kupferverbindungen auch bei Fischen doch wahrscheinlich, wobei hier die Konzentration eine entscheidende Rolle spielt. Kupfer wird besonders bei neuen Leitungssystemen im Leitungswasser als Ionen im Wasser gelöst. Dieser Prozess findet in warmen Wasser wesentlich intensiver statt als in kaltem Wasser.

Daraus folgt das es wesentlich günstiger ist den Teilwasserwechsel mit kaltem Wasser durchzuführen. Meist reicht das schon aus um die Belastung des Wassers mit Kupferionen zu minimieren (besonders im Winter sollte dabei die Temperaturabsenkung im Aquarium im Auge behalten werden).

Bei einer Belastung des Regenwassers mit Zink gibt es kein praktikables Verfahren das Metall zu eliminieren, so dass solches Wasser im Endeffekt nicht verwendet werden kann.

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